Schifffahrt oder Kletterwald?

Ziel unseres Gemeindeausfluges 2014 war die Talsperre Pöhl.

Wir trafen uns um 12:00 Uhr auf dem Parkplatz Gunzenberg. Die Sonne lachte vom Himmel und sorgte für gute Stimmung. Der mitgebrachte Hund löste vor allem bei den Kindern große Freude aus. Sie streichelten ihn und warfen kleine Stöcke, die der Hund wieder zurückbrachte.

Ein paar Schritte und schon waren wir an der Talsperre angekommen. Hier hatte jeder die Wahl – etwa die Hälfte der Gemeinde entschied sich für den Kletterwald. Hier konnte man nach kurzer Sicherheitseinweisung Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen überwinden. Die anderen fuhren mit dem Schiff über die Talsperre. Die Kletterbegeisterten waren gerade erst richtig auf den Geschmack gekommen, als das Schiff wieder zurückkam und versuchten sich nun an einem besonderen Highlight: dem Stauseeparcour mit dem höchsten Punkt des Parkes und toller Aussicht. Von hier aus konnte man an einem schier unendlich langen Seil über ein Stück Stausee „fliegen“.

Danach fuhren wir nach Jößnitz, einem Ortsteil von Plauen. Dort schauten wir uns die neuapostolische Kirche an. Der Gemeindevorsteher, Evangelist Jürgen Gerisch, und ein Priester hießen uns herzlich willkommen und informierten über ihre Gemeinde. Viele von uns hörten sicherlich zum ersten Mal, dass früher in Jößnitz die Kirchenverwaltung des Apostelbezirkes Leipzig ansässig war. Sogar für unser leibliches Wohl hatten die Jößnitzer Glaubensgeschwister gesorgt: es gab Kaffee, Apfelschorle, Kuchen und Kekse. Vor der Kirche sangen wir das schöne Lied „Der Herr ist mein Licht“ und verabschiedeten uns bei den zwei Amtsbrüdern.

Der Himmel trübte sich ein, doch es stand noch ein weiterer Punkt in unserem Tagesprogramm. Am „Talsperrenblick“ war ein Grillplatz reserviert und ein Pavillon aufgebaut. Die Überdachung war ein wichtiger Schutz gegen den immer stärker werdenden Regen. Wir ließen uns aber den schönen Tag nicht vom Wetter vermiesen, jeder legte sein mitgebrachtes Grillgut auf den Rost und alle ließen es sich gut schmecken. Vor dem Essen gab es noch die Möglichkeit, Minigolf und Großschach zu spielen. Da wurde es jedoch schon ziemlich nass von oben. So brachen wir dann auch gleich nach dem Abendessen in Richtung Heimat auf mit Dankbarkeit im Herzen, dass wir diesen schönen Tag gemeinsam erleben konnten. Vielen Dank an alle, die an der Vorbereitung mitgewirkt und für das Gelingen des Ausfluges gebetet haben.

A.L.