Gottesdienst mit Apostel Bimberg

Am Mittwoch, 22. Februar 2012 besuchte der für den Bereich Sachsen zuständige Apostel Gerald Bimberg unsere Gemeinde in Glauchau.

Apostel Bimberg legte dem Gottesdienst das Bibelwort Lukas 21, 28 zu Grunde: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“

Die Erlösung naht in dem Kommen des Gottessohnes, auf welches die Christen warten.

Die Verse vor dem Bibelwort des Abends lauten: „Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.“

Der Apostel richtete in seiner Predigt den Fokus weniger auf irdische Dinge wie Naturgewalten, Krieg etc. Solche Dinge hat es immer gegeben und wird es weiter geben. Vielmehr lenkte er den Blick auf eine höhere Ebene.

Wenn man auf hohem Berg steht und schaut nach unten, wird einem oft übel, man muss nach oben schauen. Der Blick nach oben – auch im Glauben – ist ganz entscheidend.

Dazu griff der Apostel einige Beispiele aus der Heiligen Schrift auf:

  • David hat nicht auf die Rüstung, die ihm viel zu groß war, und das schwere Schwert geschaut (Blick nach unten), sondern auf Gott. Dadurch konnte er Hilfe und letztlich den Sieg erhalten.

  • Als Jesus zu seinen Jüngern sprach: „Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch“, verstanden das viele wortwörtlich (Blick nach unten), zwölf sind bei ihm geblieben und haben ihm vertraut (Blick nach oben).

  • Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! Er folgte dem Ruf, hatte jedoch wenig Erfolg und kam sogar ins Gefängnis. Dort hat er trotz allen Widrigkeiten gelobt und gedankt (Blick nach oben) – im Aufschauen bekam er neue Kraft zum Weitermachen.

    Wenn wir die Verbindung zu heute ziehen, gibt es auch scheinbare Misserfolge. Manch einer war immer für den Herrn da und dann wird er krank. Lasst uns den Blick nach oben richten und alles aus Gottes Hand nehmen, daraus erwächst uns neu Kraft.
  • Petrus lief auf dem Wasser zu Jesus, dann schaute er auf den Wellengang und bekam Angst (Blick nach unten) und sank. Jesus hat ihn hochgezogen.

    Ein ermunternder Hinweis steckt in diesem Bild für uns heute: Auch wenn wir einmal zweifeln – Jesus lässt uns nicht untergehen!

In Vorbereitung auf die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl erinnerte Apostel Bimberg an die Begebenheit, als Jesus seinen Jüngern die Füße wusch. Hierbei muss man sich niederknien und schaut zu demjenigen auf, dem man die Füße wäscht.

Heute „wäscht man lieber mal dem anderen den Kopf“, dabei schaut man von oben herab. Wir sollten lieber wie Jesus die Füße waschen. Er hat es bei allen Jüngern getan, selbst bei Judas, dem „Verräter“. Schauen wir zu jedem auf, ohne Ansehen der Person!

Der Gottesdienst endete mit Gebet und Schlusssegen.

A.L.